Unsere Schulvereinbarung
Die KoGS Diesterwegstraße: Ein Ort zum Leben und Lernen
Grundsatz
Unsere Schule ist ein Ort des Lernens, des Lebens und der Begegnung. In einer vertrauensvollen Lernumgebung schaffen wir die Voraussetzungen für ein lebenslanges Lernen, bei dem das Kind im Mittelpunkt steht.
Unsere Schule ist ein friedvoller Ort ohne Gewalt. Wir dulden daher keine seelischen und körperlichen Verletzungen. Alle können und sollen sich hier wohlfühlen, lernen und leben.
Dafür brauchen wir einen respektvollen Umgang miteinander:
- Wir sind freundlich und höflich.
- Wir begrüßen und verabschieden uns.
- Wir bitten um etwas und bedanken uns.
- Wir gehen rücksichtvoll miteinander um, beachten die STOP-Regel und entschuldigen uns.
- Wir akzeptieren andere, so wie sie sind.
- Wir sind verlässlich und halten uns an Absprachen.
Ziele für unsere Schule
Allgemeines Verhalten
- Ich löse Streit mit fairen Worten und suche mir, wenn nötig, Hilfe.
- Ich gehe offen und ehrlich mit anderen um.
- Ich helfe und tröste, wenn es jemandem schlecht geht.
- Ich behandele andere nur so, wie ich auch behandelt werden möchte.
Schulleben und Unterricht
- Ich höre anderen zu, lasse sie ausreden und rede, wenn ich an der Reihe bin.
- Ich komme pünktlich zum Unterricht und zur Betreuung.
- Ich entschuldige mich, wenn ich die Klasse/Schule verlasse. Wenn ich im Unterricht fehlen sollte, entschuldigen mich meine Eltern über IServ.
Ordnung und Sauberkeit
- Ich gehe sorgsam mit meinen und anderen Sachen sowie mit Pflanzen und Tieren um.
- Ich werfe Müll in die dazugehörigen Mülleimer und halte das Gebäude, die Toiletten und den Schulhof sauber.
- Ich nehme Rücksicht auf andere im Schulgebäude und auf dem Schulhof.
Schulregeln:
- Im Schulgebäude gehe ich, draußen darf ich rennen und toben.
- Ich gehe sorgsam mit den Pflanzen und Spielgeräten um.
- Ich klettere nicht auf Bäume.
- Sollte ich eine Smartwatch oder ein Handy haben, so müssen diese mit Betreten der Schule im Schulmodus (inaktiv) bzw. aus sein. Am besten nehme ich keine Smartwatch und kein Handy mit zur Schule.
- Ich bringe keine Sammelkarten und kein Spielzeug mit.
- Ballspiele werden nur mit Klassenbällen gespielt.
Ich bringe mich und andere nicht in Gefahr:
- Ich nehme keine gefährlichen Sachen mit zur Schule.
- Mit dem Fahrrad darf ich allein zu Schule kommen, wenn ich die Fahrradprüfung bestanden habe.
- Ich trage einen Helm, wenn ich mit dem Fahrrad oder Roller zur Schule komme.
- Ich gehe nicht über den Lehrerparkplatz.
- Ich verlasse das Schulgelände während der Schulzeit nicht.
- Ich werfe nicht mit Schneebällen oder anderen harten Gegenständen.
Erziehungsmittel und Ordnungsmaßnahmen:
Wir verstehen Erziehung als gemeinschaftliche Aufgabe von Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie Erziehungsberechtigten. Ziel ist es, ein respektvolles, förderliches und sicheres Lern- und Lebensumfeld zu schaffen, in dem sich jedes Kind in seiner Persönlichkeit entfalten kann. Das Miteinander von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, pädagogischem Personal und Eltern basiert auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen und Verantwortung.
Erziehungsmittel verstehen wir als pädagogische Hilfen, die Kinder unterstützen sollen, Regeln zu verstehen, Konflikte konstruktiv zu lösen und ihr Verhalten zu reflektieren. Sie sind kein Ausdruck von Strafe, sondern ein Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen eines wertschätzenden Schulklimas. Sie sollen kindgerecht, verhältnismäßig und transparent sein sowie stets auf eine langfristige, positive Verhaltensänderung abzielen.
Unsere pädagogische Haltung basiert auf Wertschätzung, Klarheit, Verlässlichkeit und dem Glauben an die Entwicklungsmöglichkeiten jedes Kindes. In diesem Sinne legen wir besonderen Wert auf präventive Maßnahmen, die Förderung eines positiven Schulklimas und die konstruktive Lösung von Konflikten.
Gerade im rhythmisierten Ganztag, der vielfältige soziale Begegnungen und pädagogische Angebote umfasst, ist es uns wichtig, Erziehungsmittel stets entwicklungsangemessen, transparent und im Dialog mit allen Beteiligten einzusetzen. Ziel ist es, die Selbstverantwortung der Kinder zu fördern und gemeinsam einen sicheren und freundlichen Schulalltag zu gestalten.
Erziehungsmittel dienen dabei nicht der Bestrafung, sondern der Orientierung, der Förderung der Eigenverantwortung und der Entwicklung sozialer Kompetenzen.
- Präventive Maßnahmen
- Verbindliche Klassen- und Schulregeln (gemeinsam erarbeitet und visualisiert)
- Klassenrat und Schülerrat (wöchentliche Reflexion und Mitbestimmung)
- Sozialtrainings / Klassenprojekte
- Patenklassen (z. B. ältere Kinder helfen jüngeren beim Ankommen)
- Klare Tagesstruktur im Ganztag
- Positive Verstärkung und Lobkultur (z. B. Belohnungssysteme)
- Einbindung der Kinder in Regelgestaltung und Konfliktlösungen
- Reaktive Erziehungsmittel
- Klärungsgespräche mit Kind und ggf. Eltern
- Wiedergutmachung oder Entschuldigung (verbal oder kreativ)
- Kurzzeitige Trennung von der Gruppe oder "Auszeit" mit Reflexion
- Verbindliche Vereinbarungen (z. B. Sozialverträge oder Reflexionsbögen)
- Einbeziehung der Schulsozialarbeit
- Pädagogische Konferenz
- Partizipative und langfristige Maßnahmen
- Regelmäßige Feedbackgespräche (auch mit Eltern)
- Förderpläne mit sozial-emotionalen Zielen
- Verstärkerprogramme / Belohnungssysteme
- Projektarbeit zu Themen wie Empathie, Respekt, Toleranz
- Soziale Gruppenarbeit mit Schulsozialarbeit oder externen Fachkräften
- Einbindung außerschulischer Partner (z. B. Kinder- und Jugendhilfe)